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Von Philip Litzke, Gründer und Designer von Coasterfashion
Ein Achterbahn-T-Shirt kann vieles sein: ein Andenken an einen Parkbesuch, ein lustiger Spruch oder ein ziemlich eindeutiges Bekenntnis zum Hobby. Als ich 2019 Coasterfashion gegründet habe, wollte ich noch etwas anderes schaffen: Kleidung, die sich für Fans richtig anfühlt und die man auch an einem ganz gewöhnlichen Dienstag gerne trägt.
Ich bin seit über 30 Jahren Achterbahn-Fan. Gleichzeitig arbeite ich seit vielen Jahren professionell als Designer. Coasterfashion ist der Punkt, an dem diese beiden Seiten zusammenkommen. In diesem Artikel zeige ich dir, was hinter meinen Designs steckt, worauf ich bei Achterbahn-Mode achte und warum ein gutes Fan-Motiv mehr braucht als einen Zug auf einem Shirt.
Meine Verbindung zur Achterbahn-Szene begann lange vor dem Shop
Freizeitparks waren für mich nie nur ein gelegentliches Ausflugsziel. Ich habe über zehn Jahre lang eine Saisonkarte für den Hansa-Park gehabt, das HAPA-Forum gegründet und später einen Hansa-Park-Fanclub ins Leben gerufen. Mich hat schon immer interessiert, was eine Bahn besonders macht: ihr Fahrgefühl, ihre Gestaltung, die Technik – und die Gespräche, die Fans noch auf dem Heimweg darüber führen.
Wer tief in diesem Hobby steckt, erkennt eine Bahn oft an Details, die anderen gar nicht auffallen. An der Form eines Wagens. An einer Streckenführung. An einem Moment während der Fahrt, den man sofort wiedererkennt, sobald jemand davon erzählt.
Diese Perspektive ist für meine Arbeit entscheidend. Ein Design für Achterbahn-Fans muss nicht jedem jedes Detail erklären. Es soll bei den Menschen, für die es gedacht ist, etwas auslösen.
Die Leidenschaft ist auch keine Geschichte, die erst mit der Gründung von Coasterfashion angefangen hat. Schon 2009 habe ich in der Achterbahn-Community über neue Attraktionen mitdiskutiert. Damals gab es den Shop noch nicht. Die Begeisterung war längst da.
Vom Mediengestalter zum Diplom-Designer und Art Director
Bevor ich Coasterfashion gegründet habe, habe ich eine Ausbildung zum Mediengestalter für Print und Digital abgeschlossen und anschließend an der Hochschule Wismar Design studiert. Seit 2016 arbeite ich als Art Director, zunächst in Agenturen und heute bei FormMed HealthCare.
In meinem Beruf beschäftige ich mich mit visuellen Markenauftritten, digitalen Medien und der Frage, wie Gestaltung eine Botschaft verständlich macht. Genau diese Frage begleitet mich bei Coasterfashion: Woran erkennt man ein Design, das wirklich zu einer Marke und zu ihrer Community passt?
Für mich beginnt die Antwort nicht bei einer Schriftart oder einer Farbe. Sie beginnt bei der Idee. Was soll ein Motiv erzählen? Wen soll es ansprechen? Und funktioniert es noch, wenn es nicht als große Grafik auf einem Bildschirm erscheint, sondern klein auf der Brust eines Sweatshirts?
Was ein gutes Achterbahn-Design für mich ausmacht
Wenn ich ein Motiv entwickle, denke ich an drei Dinge.
1. Es braucht einen Bezug, den Fans fühlen
Begriffe wie Airtime, First Row oder Lifthill sind für Fans mit Erinnerungen verbunden. Das Kribbeln kurz vor der Abfahrt lässt sich nicht auf ein Shirt drucken. Ein gutes Motiv kann dieses Gefühl aber in wenigen Worten oder einer einfachen Form wieder wachrufen.
Dabei muss ein Insider-Design nicht kompliziert sein. Oft reicht ein Detail, das genau sitzt.
2. Die Idee muss auch als Kleidung funktionieren
Eine Illustration kann auf einem Poster großartig aussehen und auf einem T-Shirt trotzdem zu voll wirken. Bei Kleidung zählen andere Dinge: die Größe des Motivs, seine Platzierung, der Abstand, die Farben und das Zusammenspiel mit dem Stoff.
Ich frage mich deshalb bei jedem Design: Würde ich das selbst außerhalb eines Freizeitparks tragen? Wenn die Antwort nur für den nächsten Parkbesuch gilt, ist die Idee für Coasterfashion meist noch nicht fertig.
3. Fans sollen ihre Leidenschaft auf ihre Weise zeigen können
Manche möchten auf den ersten Blick zeigen, dass sie Achterbahnen lieben. Andere mögen ein kleines Zeichen, das vor allem Gleichgesinnte erkennen. Beides hat seinen Platz.
Deshalb gibt es bei Coasterfashion unterschiedliche Gestaltungsansätze: auffälligere Motive und Sprüche ebenso wie reduzierte Designs. Die gemeinsame Grundlage ist immer die Begeisterung für Achterbahnen.
Frontcars und Layouts: Zwei Blickwinkel auf dieselbe Leidenschaft
Besonders gut lässt sich mein Ansatz an zwei Coasterfashion-Kollektionen zeigen.
Bei den Frontcars steht der Wagen im Mittelpunkt. Seine Form gibt einer Bahn ihren Charakter. Als kleines Stickmotiv wird daraus ein dezentes Zeichen auf T-Shirt, Sweatshirt, Hoodie oder Cap: für Fans erkennbar, im Alltag leicht zu tragen.
Die Layout-Kollektion betrachtet die Bahn aus einer anderen Perspektive. Hier wird die Streckenführung selbst zum Motiv. Wer eine Bahn liebt, erinnert sich schließlich nicht nur an ihren Namen, sondern oft an die Folge ihrer Kurven, Hügel und besonderen Elemente.
Beide Kollektionen zeigen, was mich am Gestalten reizt: Aus einem komplexen Erlebnis das Detail herauszuarbeiten, das es unverwechselbar macht.
Warum ich Coasterfashion gegründet habe
Als Fan kannte ich viele klassische Souvenirs. Was mir fehlte, war Freizeitpark-Mode, die ich ebenso gern im Alltag anziehen würde. Ich wollte Designs entwickeln, die aus der Szene kommen, ohne wie ein Andenken vom Ausgang einer Attraktion auszusehen.
2019 wurde daraus Coasterfashion. Seitdem gestalte ich T-Shirts, Hoodies, Sweatshirts, Caps und weitere Produkte für Menschen, die dieses Hobby teilen. Manche Designs sprechen eine bestimmte Erinnerung an, andere ein Gefühl, das fast alle Coaster-Fans kennen.
Mein Anspruch ist dabei persönlich: Ich will die Motive nicht nur verkaufen. Ich will hinter der Idee stehen können.
Was mir bei Fan-Mode wichtig ist
Wenn du Achterbahn-Kleidung suchst, lohnt sich aus meiner Sicht ein Blick über das Motiv hinaus:
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Erkennst du eine echte Idee? Ein guter Insider-Bezug sagt mehr als möglichst viele Achterbahn-Begriffe auf einmal.
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Passt das Design zum Kleidungsstück? Ein kleines Stickmotiv kann stärker wirken als ein großer Aufdruck – und umgekehrt.
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Würdest du es regelmäßig tragen? Das beste Fan-Shirt ist eines, das nicht nach einem einzigen Parktag im Schrank verschwindet.
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Spricht es dich als Fan an? Du musst niemandem beweisen, wie viel du über Achterbahnen weißt. Ein Design sollte zuerst dir gefallen.
Das sind auch die Fragen, an denen ich meine eigene Arbeit messe.
Für Fans entworfen. Von einem Fan.
Coasterfashion verbindet meine zwei Welten: die langjährige Begeisterung für Freizeitparks und meine Arbeit als Designer. Ich kenne das Gefühl, früh am Drehkreuz zu stehen, eine neue Bahn zum ersten Mal zu fahren und danach jedes Detail besprechen zu wollen. Und ich weiß aus meiner Arbeit, wie viel Überlegung hinter einem Motiv steckt, das am Ende ganz einfach aussieht.
Wenn du diese Begeisterung kennst, findest du bei Coasterfashion vielleicht ein Design, das genau deine Seite des Hobbys trifft.
Entdecke Coasterfashion oder erfahre mehr über meine Geschichte.
Häufige Fragen zu Coasterfashion
Wer steckt hinter Coasterfashion?
Ich bin Philip Litzke, Gründer und Designer von Coasterfashion. Ich bin ausgebildeter Mediengestalter, Diplom-Designer (FH), Art Director und seit über 30 Jahren Achterbahn-Fan.
Seit wann gibt es Coasterfashion?
Ich habe Coasterfashion 2019 gegründet, um meine Leidenschaft für Achterbahnen in Kleidung für Fans zu übersetzen.
Was sind Frontcar-Designs?
Bei den Frontcars wird die charakteristische Form eines Achterbahnwagens als kleines Stickmotiv umgesetzt. Die Designs sind für Fans gedacht, die ihre Lieblingsbahn auf dezente Weise tragen möchten.
Was ist das Besondere an den Layout-Designs?
Die Layouts greifen die Streckenführung einer Achterbahn als Motiv auf. So wird ein Teil dessen sichtbar, was Fans an einer Fahrt wiedererkennen und in Erinnerung behalten.
Über den Autor: Philip Litzke ist Gründer von Coasterfashion, Diplom-Designer (FH) und Art Director. Mehr über seinen beruflichen Hintergrund steht auf phitzke.de und LinkedIn.

